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	<description>Wege raus aus der Arbeitslosigkeit</description>
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		<title>Arbeitslosigkeit als Verantwortlichkeitsbereich</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Arbeitslosenpolitik ist ein Umstand der scheinbar keiner Diskussion würdig ist. Seit den Siebziger Jahren haben wir uns in Deutschland immer weiter von der Vollbeschäftigung entfernt. Dabei ist das Hauptproblem noch nicht einmal die zunehmende Arbeitslosenquote, sondern der drastische Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Als Langzeitarbeitsloser gilt man, wenn man ein Jahr und darüber hinaus bei der<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/arbeitslosigkeit-in-deutschland/arbeitslosigkeit-als-verantwortlichkeitsbereich/">[continue reading...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitslosenpolitik ist ein Umstand der scheinbar keiner Diskussion würdig ist. Seit den Siebziger Jahren haben wir uns in Deutschland immer weiter von der Vollbeschäftigung entfernt. Dabei ist das Hauptproblem noch nicht einmal die zunehmende Arbeitslosenquote, sondern der drastische Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Als Langzeitarbeitsloser gilt man, wenn man ein Jahr und darüber hinaus bei der Arbeitsagentur als „Arbeitsuchend“ gemeldet ist. Doch je länger die Arbeitslosigkeit andauert, desto schwieriger wird die Rückführung in die Arbeitswelt. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der beruflichen und sogar sozialen Qualifikationen. Ein scheinbar auswegloser Teufelskreis, der die Menschen an ihr Los der Arbeitslosigkeit bindet.</p>
<p><span id="more-25"></span></p>
<p>Wem obliegt es nun, den Kampf mit der Arbeitslosigkeit auszutragen? Die Antwort darauf beruht auf einer Gegenfrage: „Wer hat die Macht und die nötigen Mittel um gegen die Arbeitslosigkeit vorzugehen?“ Sicherlich ist es Aufgabe des Staates mit aller Macht die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Jedoch haben die neuesten Ereignisse eindrucksvoll bewiesen, dass reine Arbeitsbeschaffung keine langfristigen Erfolge bietet. Dumpinglöhne, regelrechte Ausbeutung und ungeheuere Summen an Staatsgeldern die im Nichts verpufften, haben lediglich für Empörung und Entrüstung innerhalb der Bevölkerung geführt. Die Möglichkeiten des Staates sind stark begrenzt. Doch wo die staatliche Macht aufhört, da beginnt die Eigenverantwortung jedes einzelnen Bürgers.</p>
<p>Es ist wichtig sich bewusst zu werden was neue Arbeitsplätze schafft ohne jedoch die Erwerbstätigkeit als Lebensgrundlage zu gefährden. Dabei ist dieser Gedanke längst überfällig. Doch Politiker trauen sich keine unangenehmen Wahrheiten auszusprechen. Schließlich sind die Wählerstimmen wichtiger, als die Wähler selbst. Möchte man dies aber der Politik vorhalten, muss man sich erst an die eigene Nase fassen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, Veränderungen schrecken ab. Schließlich verlangt jeder nach einer optimalen Lösung, die aber bitteschön „die Anderen“ betrifft und man selbst soll nur mit Arbeit versorgt sein, wobei auch diese entbehrlich wird, solange das Einkommen stimmt.</p>
<p>Die utopische Vorstellung nach einer ultimativen Lösung, die wie eine Erleuchtung vom Himmel fährt und das Problem der Arbeitslosigkeit beendet, hat als solche längst ausgedient. Stattdessen braucht es viele kleine Einzelschritte die zum Erfolg führen. Dabei geht es nicht von heute auf morgen, denn die Arbeitslosigkeit verlangt einem in jeder Hinsicht einiges an Ausdauer ab. Ist man sich nun der Komplexität des Sachverhalts bewusst ist auch eine grundlegend neue Betrachtung der Arbeitslosigkeit möglich.</p>
<p>Um zu erläutern wann ein Unternehmen neues beziehungsweise zusätzliches Personal einstellt, muss man den Blickwinkel ändern und sich in die Lage des Arbeitgebers versetzen. So ist es offensichtlich, dass ein Unternehmen dann Personal einstellt, wenn der Ertrag höher ist als der Aufwand. Ertrag bildet sich in diesem Fall aus der Produktionsrate bzw. der Arbeitsleistung und dem Absatzpreis. Der Aufwand setzt sich zusammen aus Lohn- und Gehaltskosten, dem Steuerlichen Aufwand, aber auch aus dem Risiko welches man mit einem neuen Mitarbeiter eingeht. Denn es ist ebenso gut möglich, dass sich ein Mitarbeiter als Fehlinvestition erweist und man aber aufgrund der Gesetzlage diesen aber nur schwer oder gar nicht kündigen kann.</p>
<p>Schlussfolgernd kann man sagen, dass es besonders wichtig ist, den Arbeitslosen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Der Arbeitgeber muss in der Lage sein, sein Personal frei wählen zu können. Die Einstellung neuer Mitarbeiter muss zu einer Selbstverständlichkeit werden, statt zu einem Risikospiel.</p>
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		<title>Die Spreu vom Weizen trennen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 11:11:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wege aus der Arbeitslosigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie bereits im Artikel „Die Waffen gegen die Arbeitslosigkeit&#8221; erläutert, gibt es eine Fülle an Medien denen man mehr oder weniger geeignete Stellenangebote entnehmen kann. Dies ist jedoch erst der Anfang. Der Weg bis zur Beschäftigung ist lang und steinig. Aber es ist eine Herausforderung, und wie bei jeder anderen Herausforderung, kann man auch hier<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/wege-aus-der-arbeitslosigkeit/die-spreu-vom-weizen-trennen/">[continue reading...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits im Artikel „<a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/wege-aus-der-arbeitslosigkeit/die-waffen-gegen-die-arbeitslosigkeit/">Die Waffen gegen die Arbeitslosigkeit</a>&#8221; erläutert, gibt es eine Fülle an Medien denen man mehr oder weniger geeignete Stellenangebote entnehmen kann. Dies ist jedoch erst der Anfang. Der Weg bis zur Beschäftigung ist lang und steinig. Aber es ist eine Herausforderung, und wie bei jeder anderen Herausforderung, kann man auch hier nur auf eine Weise vorgehen, in dem man sein bestes gibt. Und so geht es jetzt darum, die ausgesuchten Stellenanzeigen auf Herz und Nieren zu Prüfen. Die Spreu vom Weizen zu trennen und auch mal die Gunst der Stunde zu nutzen.</p>
<p><span id="more-19"></span>Die Tauglichkeit der Anzeigen ist oft stark eingeschränkt. Es gibt eine ungeheuere Flut an zweifelhaften und unseriösen Anzeigen. Denn noch immer gibt es Zahlreiche skrupellose Geschäftemacher, die aus dem Leid der Arbeitslosen, schlicht und ergreifend Profit schlagen wollen. Mit etwas Übung wird es einfacher solche Anzeigen von ernsthaften Stellenangeboten zu unterscheiden, einen vollkommenen Schutz gibt es jedoch auch hier nicht. Ein deutlicher Hinweis auf solche Scheinangebote, sind Regelmäßig erscheinende Inserate. Dies bedeutet meistens dass entweder die angebotene Arbeit nicht zufriedenstellend ist oder aber eben, dass es nur darauf abzielt möglichst viele Interessenten anzuwerben.</p>
<p>Ein weiteres Kriterium sind Anzeigen mit unrealistischen Konditionen, wie etwa ein ungewöhnlich hohes Einkommen. Ebenfalls sei von Stellenangeboten abgeraten, bei denen der vermeintliche Arbeitgeber eine Anzahlung voraussetzt. Auch unvollständige Angaben bei den Inseraten sind kritisch zu betrachten. Man findet häufiger Inserate die nur mit einer Webadresse oder Telefonnummer versehen sind. Die Angabe von der Firmenbezeichnung, dem Sitz oder auch nur einer groben Tätigkeitsbeschreibung sucht man da vergeblich.</p>
<p>Neben der Seriosität der Anzeigen gibt es noch zahlreiche andere Faktoren die bei der Verwertung von Stellenannoncen relevant sind. Ein guter Teil der interessanten Stellen werden aussortiert, da das Anforderungsprofil einfach nicht mit dem eigenen Profil übereinstimmt. Sei es Berufserfahrung, besondere Kenntnisse, akademischer Grad, oder auch das Alter. Auch die Frage nach Teilzeit- oder Vollzeitbeschäftigung lässt die Anzahl der relevanten Stellenausschreibungen schwinden. Doch nun nähern wir uns langsam dem Kern der Suchergebnisse. Ein letzte Auswahl, sofern diese nicht gleich zu Anfang vorgenommen wurde, betrifft die Anzeigen für eine „selbstständige Beschäftigung“. Häufig wird eine Selbstständigkeit suggeriert, die sich aber nur in Akquisitionstätigkeiten erschließt. Im Volksmund auch als „Klinkenpolieren“ bezeichnet. Das Tätigkeitsfeld besteht aus Kundengewinnung und Verkaufsgesprächen. Hier kann man ohne Vorbehalt von einer Scheinselbstständigkeit mit Akkordcharakter sprechen.</p>
<p>Abschließend geht es darum die sprichwörtliche Spreu vom Weizen zu trennen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall die übrigen Stellenanzeigen erneut zu überprüfen. Das Internet ist dabei ein gutes Hilfsmittel. Zwar bedeutet eine zusätzliche Recherche einen zusätzlichen Aufwand. Bietet aber dennoch einen entscheidenden Mehrwert. So erkennt man da öfters, im Nachhinein die eine oder andere unseriöse Anzeige. Außerdem kann man auf diesem Wege seine Datenangaben vervollständigen und ist somit besser auf das anstehende Bewerbungsverfahren vorbereitet. Denn eine Persönliche Anrede des zuständigen Ansprechpartners, das Wissen über die Tätigkeitsbereiche innerhalb des Unternehmens, sowie über den Stand und das Profil des Unternehmens, können sowohl bei der Bewerbung wie auch beim folgenden Vorstellungsgespräch überaus wertvoll sein.</p>
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		<title>Die Waffen gegen die Arbeitslosigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:18:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wege aus der Arbeitslosigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kernpunkt beim Ausweg aus der Arbeitslosigkeit, ist die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Was sich banal und einfach anhört, besitzt aber dennoch einen komplexen Aufbau. Bei der Suche nach einer Beschäftigung stehen nämlich verschiedene Medien zur Auswahl. Diese sind aber nicht gleichermaßen für jeden tauglich. Eine sehr gängige und seit langem bewährte Methode stellen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/wege-aus-der-arbeitslosigkeit/die-waffen-gegen-die-arbeitslosigkeit/">[continue reading...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kernpunkt beim Ausweg aus der Arbeitslosigkeit, ist die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Was sich banal und einfach anhört, besitzt aber dennoch einen komplexen Aufbau. Bei der Suche nach einer Beschäftigung stehen nämlich verschiedene Medien zur Auswahl. Diese sind aber nicht gleichermaßen für jeden tauglich.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p>Eine sehr gängige und seit langem bewährte Methode stellen die Printmedien dar. Darunter versteht man Tages- und Wochenzeitungen, seltener auch Zeitschriften. Dabei sind die Printmedien bei der Suche nach einer Arbeitsstelle nicht gleichermaßen ergiebig. So sind es meist die Wochenendausgaben der Tageszeitungen, die besonders erfolgversprechend sind. Dagegen haben Wochenblätter einen deutlichen Anteil an unseriösen oder zweifelhaften Inseraten. Stadtteilzeitungen Sind meist auf ein kleines Gebiet fixiert was sich sowohl positiv als auch negativ äußert. Ein klarer Vorteil von Stadtteilzeitungen ist die Ortsverbundenheit, somit sind die Anzeigen in der Regel auch von Firmen aus der Region. Zweifelhafte Anzeigen kommen so gut wie nie vor, man benötigt aber dennoch eine gehörige Portion Glück, damit eine entsprechende Stelle ausgerechnet direkt vor Ort frei wird.</p>
<p>Ein weiteres beliebtes Hilfsmittel stellen die so genannten Jobbörsen dar. Diese sind meist online bequem von zu Hause aus, rund um die Uhr erreichbar. Da sich die Arbeitgeber in der Regel mit ihren Personalien anmelden um ein Inserat zu setzen, sind hier meist seriöse Annoncen vorzufinden. Allerdings hat sich gerade der Gigant der Arbeitsvermittlung, die Bundesagentur für Arbeit in diesem Bereich eher als unzuverlässig erwiesen. Das Hauptproblem sind die zum Teil veralteten Anzeigen. Darum sollte man hier besonders auf die Aktualität der Anzeigen achten. Anzeigen die älter als 14 Tage sind, sind alles andere als Erfolgversprechend. Daneben ist auch die Marktverteilung bei den Online-Jobbörsen zu beachten. Weniger bekannte Anbieter, haben meist deutlich weniger Anzeigen.</p>
<p>Auch ein direkter zugriff auf die Firmenwebsite kann für so manche Überraschung sorgen. Die meisten Unternehmen, haben bei ihrer Internetpräsenz auch eine Rubrik mit dem Titel „Job/Karriere“. Allerdings gestaltet sich hier die Suche als aufwendig. Ein Vorhaben alle Firmen manuell zu durchsuchen, kann wohl kaum als effizient bezeichnet werden. Man darf nicht vergessen, dass Stellenausschreibungen innerhalb der Unternehmen eher selten sind. Dennoch kann ein neugieriger Blick nicht schaden. Ebenso verhält es sich mit den Aushängen im Unternehmen. Auf dem berühmten Schwarzen Brett sind häufig Stellenanzeigen zu finden die gar nicht erst nach außen hin ausgeschrieben werden. Das Hauptproblem dabei ist eben die Tatsache, dass sich die Aushänge im Unternehmen befinden. Somit kommt man ohne Kontakte innerhalb des selbigen auch nicht ran.</p>
<p>Persönliche Kontakte können sich auch anderweitig bei der Stellensuche als eine gute Hilfe erweisen. Man kann sogar behaupten, dass Beziehungen der effektivste Weg ist, an eine Arbeitsstelle ranzukommen. Denn es ist tatsächlich der Fall, dass zahlreiche Stellen unter der Hand besetzt werden, um zum einen aufwendige Einstellungsverfahren zu umgehen und zum anderen gleich vertrauenswürdige Mitarbeiter zu finden. Ebenso hat es den Vorzug, dass bei der Anstellung über bestehende Schwächen hinweggesehen wird, so dass man seine Stärken besser zur Geltung bringen kann. Nun hat man in der Regel keinen Vorrat an entsprechenden Kontakten, dennoch sollte man seine Augen offenhalten und sich bietende Chancen nutzen.</p>
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		<title>Arbeitslosigkeit schadet Ihrer Gesundheit</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswirkungen der Arbeitslosigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Betrachtet man als Außenstehender den Alltag von Arbeitslosen, möchte man meinen dass es kaum ein schöneres Leben geben könnte. Schlafen bis zur Mittagsstunden, unbegrenzte Freizeit<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/auswirkungen-der-arbeitslosigkeit/arbeitslosigkeit-schadet-ihrer-gesundheit/">[continue reading...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betrachtet man als Außenstehender den Alltag von Arbeitslosen, möchte man meinen dass es kaum ein schöneres Leben geben könnte. Schlafen bis zur Mittagsstunden, unbegrenzte Freizeit und es ist immer jemand da, der es einem bezahlt. Doch bei näherer Betrachtung gerät dieses Weltbild schnell ins Wanken. Eine typische Folge von Mediengeilheit. Es werden gezielt Halbwahrheiten und Fehlinformationen über Arbeitslose herausgepickt und Einzelfälle von asozialen Schmarotzern zum Regelfall erklärt. Dabei sind der Verlust einer Festanstellung und der Übertritt in eine ungewisse Arbeitslosigkeit ungeheuere Belastungen. Arbeitslosigkeit kann sogar auf Dauer krank machen. Die Ursachen hierfür sind Vielfältiger natur, und werden trotz der Ernsthaftigkeit der Lage häufig nur belächelt.</p>
<p><span id="more-14"></span>Fakt ist dass mit dem Eintritt in die Arbeitslosigkeit das Einkommen immens eingeschränkt wird und die Möglichkeiten im Haushalt Einsparungen vorzunehmen sind stark begrenzt. Weshalb dann häufig in so einem Fall, die größten Einsparungen an der Ernährung vorgenommen werden. Da aber die Menge der benötigten Nahrungsmittel einen fixen Faktor darstellt, versucht man an der Qualität zu sparen. Gesunde Ernährung ist sehr Kostenintensiv, das allerdings verträgt sich nur selten mit dem geringen Einkommen von Arbeitslosen. Tatsächlich sind es weniger Mangelerscheinungen als viel mehr die Folgen einer falschen und meist zu fettreichen Ernährung.</p>
<p>Ein weiteres Manko ist die stark eingeschränkte Möglichkeit Erholungsangebote wahrzunehmen. Es gestaltet sich äußerst schwierig für Arbeitslose einfach mal über paar tage zu verreisen. Zum einen spielt da wieder das geringe Einkommen eine Rolle, aber auch die stark eingeschränkte Freizügigkeit. Nicht selten endet ein solches Vorhaben in einem wirren Bürokratiechaos. Mit dem Eintritt in die Arbeitslosigkeit verpflichtet man sich, der Arbeitsagentur durchgehend zur Weitervermittlung zur Verfügung zu stehen. Somit muss die Abwesenheit vor Reiseantritt beantragt werden, welcher dann ja nach Situation genehmigt wird, oder eben nicht.</p>
<p>Überdies darf man nicht vergessen, dass Arbeitslose unter einer hohen psychischen Belastung stehen. Dieser Stress kann sich ebenfalls gravierend auf die Gesundheit auswirken. Es ist verständlich, dass Menschen, die nach langjähriger Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit geraten, mit dieser Situation absolut überfordert sind. In der Regel geraten Arbeitslose unbemerkt unter Zeitdruck. Zwar haben sie vermeintlich viel Freizeit, da ja der Acht-Stunden-Arbeitstag wegfällt, dies erweist sich allerdings schnell als Trugschluss. Als Außenstehender kann man es nur schwer nachvollziehen wie Zeitintensiv die Stellensuche und der Bewerbungsaufwand sich gestalten. Hinzu kommen die regelmäßigen Termine bei den Arbeitsagenturen und – leider nur im Idealfall – Vorstellungsgespräche.</p>
<p>Darüber hinaus haben Arbeitslose stets mit einer Anfeindung und Diskriminierung zu kämpfen. Dabei entsteht ein hoher Rechtfertigungsdruck, der daraus resultiert, dass man versucht Verständnis innerhalb der Gesellschaft für seine Situation zu schaffen. Bei regelrechten Stigmatisierungen ist es jedoch ein nahezu aussichtsloses Unterfangen. Mangelnde Anerkennung von Außen oder sogar Vorwürfe versagt zu haben nagen ebenfalls am Psychischen Gerüst des Betroffenen. Zu guter letzt führt diese ständige Anfeindung zu einem verminderten Selbstwertgefühl. Auch die selbsterfüllende Prophezeiung ist hier nicht fern. Denn wenn man ständig eingeredet bekommt, dass man ein Versager sei, so glaubt man es irgendwann selbst und verliert die Motivation an seiner Situation etwas ändern zu wollen.</p>
<p>Die Arbeitslosigkeit kann einen gravierenden Einfluss auf die physische und psychische Verfassung des Menschen nehmen und es ist sehr hart dagegen vorzugehen. Eine starke Persönlichkeit und ein sichres Umfeld bilden allerdings ein gutes Gegenmittel. Entscheidend ist aber dennoch die Gesellschaft, und ihre Einstellung gegenüber Arbeitslosen.</p>
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		<title>Der soziale Druck bei Arbeitslosigkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 18:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswirkungen der Arbeitslosigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Möchte man sich mit dem Thema der Arbeitslosigkeit auseinandersetzen ist es wichtig sich nicht nur auf die wirtschaftlichen Faktoren zu konzentrieren, sondern auch die sozialen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/auswirkungen-der-arbeitslosigkeit/der-soziale-druck-bei-arbeitslosigkeit/">[continue reading...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/wp-content/uploads/2010/02/zange.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-48" title="zange" src="http://www.arbeitslosigkeit.eu/wp-content/uploads/2010/02/zange.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Möchte man sich mit dem Thema der Arbeitslosigkeit auseinandersetzen ist es wichtig sich nicht nur auf die wirtschaftlichen Faktoren zu konzentrieren, sondern auch die sozialen Aspekte zu beleuchten. Es lässt sich nicht abstreiten, dass nahezu jeder von der Arbeitslosigkeit bedroht ist. Stellenstreichungen sind bei Unternehmen auch bei positiven Bilanzen keine Seltenheit. Trotz der allgegenwärtigen Gefahr von der Arbeitslosigkeit betroffen zu werden und der Tatsache, dass Jeder im Familien- und Freundeskreis jemanden hat, der von der Arbeitslosigkeit betroffen ist, werden Arbeitslose weiterhin stigmatisiert und Diskriminierungen ausgesetzt. Dabei werden Halbwahrheiten als Tatsachen verkauft und Einzelfälle zur Regel erklärt.</p>
<p><span id="more-11"></span></p>
<p>Eine häufige Kritik gegenüber Arbeitslosen sind die angeblichen zu hohen Ansprüche. Viele Leute vertreten die Meinung, dass es keine unzumutbare Arbeit gebe. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass es sich bei diesen Leuten meist um solche handelt, die das Glück hatten nie von der Arbeitslosigkeit betroffen worden zu sein und sich auch nicht über einen längeren Zeitraum um eine Arbeitsstelle bemühen zu müssen. Dabei ist es in bestimmten Situationen durchaus sinnvoll seinen Ansprüchen treu zu bleiben. Nicht zuletzt die persönliche Vorliebe für bestimmte Tätigkeitsbereiche beeinflusst die Berufswahl entscheidend. Man braucht sich nur vor Augen zu führen, welchen Aufwand der Betroffene betrieben hat um die Angestrebte Position zu erreichen. Wird man sich dessen bewusst wie viel Zeit und Mühe es gekostet hat die Position zu erreichen, mag man schon zugeben, dass es unzumutbar sei das alles aufzugeben nur um „irgend eine Arbeit“ zu haben.</p>
<p>Es ist reine Frechheit einem Menschen, der von der Arbeitslosigkeit betroffen ist zu unterstellen er würde sich weniger um seine Zukunft sorgen als jemand mit einer Festanstellung. Zukunftsplanung ist in so einem Fall sogar besonders wichtig. Denn die Berufspraxis und die Erfahrung spielen eine entscheidende Rolle bei dem Aufstieg auf der Kariereleiter. Ein Branchenwechsel ist mit hohen Risiken verbunden. Da nahezu jede Branche sich in einer stetigen Entwicklung befindet, kann so ein Wechsel bedeuten, dass ein Wiedereinstieg in den erlernten Beruf gar unmöglich wird.</p>
<p>Ebenso darf auch der soziale und psychische Druck nicht außer acht gelassen werden. Bei einem Berufswechsel ist es nur logisch dass man auch seine erreichte Position verliert und sich in der Hierarchie des Unternehmens erst wieder nach oben arbeiten muss. Dadurch wird man aber von den Kollegen als Konkurrenz empfunden, was nicht selten zu Anfeindungen führt. Druck und Diskriminierung können aber auch eine Folge von Neid sein, mit dem Ziel zu beweisen dass ein höherer akademischer Grad nichts über die Kompetenz aussagen würde oder aufgrund anderer „Machtspielchen“</p>
<p>Doch auch häufig gut gemeinte Ratschläge werden oft als Anfeindung aufgefasst. Der Grund hierfür ist, dass viele Ratschläge wie man die Arbeitslosigkeit überwinden könnte, nicht zwangsläufig auch gute Ratschläge sind. Zumeist sind es allgemeine Floskeln, die der Betroffene schon zu hunderten gehört hat, die aber eben nicht hilfreich sind. Der Fall Arbeitslosigkeit ist ein komplexes Gebilde. In anbetracht dessen, dass jeder von der Arbeitslosigkeit betroffen sein kann, sollte man seine Meinung gegenüber Arbeitslosen gut überdenken. Und das Bild welches man sich dann macht sollte so sein, wie man es sich auch wünschen würde, dass andere von einem selbst denken,</p>
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		<title>Arbeitslosenzahlen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 16:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt nur wenige Themen die die Gesellschaft gleichermaßen betreffen und dabei täglich präsent sind. Die täglichen Meldungen über aktuelle Arbeitslosenzahlen gehören aber zweifelsohne dazu. Die Arbeitslosigkeit lag zwar im Januar 2010 bei 8,6 Prozent, was in etwa 3,68 Millionen Arbeitslosen entspricht und war somit nicht höher als zum Jahresanfang 2009. Jedoch darf man nicht<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/arbeitslosigkeit-in-deutschland/arbeitslosenzahlen/">[continue reading...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nur wenige Themen die die Gesellschaft gleichermaßen betreffen und dabei täglich präsent sind. Die täglichen Meldungen über aktuelle Arbeitslosenzahlen gehören aber zweifelsohne dazu. Die Arbeitslosigkeit lag zwar im Januar 2010 bei 8,6 Prozent, was in etwa 3,68 Millionen Arbeitslosen entspricht und war somit nicht höher als zum Jahresanfang 2009. Jedoch darf man nicht vergessen, dass derartige Statistiken nur eine Fassade sind und keine handfesten Aussagen über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit bieten. Der Wert von 8,6 Prozent mag erfolgversprechend wirken, täuscht aber darüber hinweg dass es in Deutschland immer noch Regionen mit einer Arbeitslosenquote von weit über 15 Prozent gibt.</p>
<p><span id="more-7"></span>Die regionalen Unterschiede sind aber nicht das einzige Manko derartiger Arbeitslosenstatistiken. Zahlreiche so genannte Projekte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind nichts weiter als Augenwischerei. „Computer-Aufbauseminare ab 50, speziell für Behinderte“ klingt zuerst nach einem schlechten Witz auf Kosten der Arbeitsagentur. Ist es jedoch nicht. Die Fülle an solchen Schulungen ist unübersichtlich und unkoordiniert. Häufig sind selbst die Berufsberater der Arbeitsagenturen damit überfordert eine angemessene Förderung zu finden. Diese Schuld liegt aber nicht allein bei den Arbeitsagenturen. Viele Unternehmen haben, Langzeitarbeitslose, Ausbildungssuchende und Studienabsolventen als kostengünstige „Neuzeitsklaven“ für sich entdeckt.</p>
<p>So werden Arbeitssuchende mit teils unsinnigen Beschäftigungen hingehalten. Mit dem einzigen Zweck die Arbeitslosenzahlen zu drücken. Zwar werden die Menschen beschäftigt, stehen aber am ende der Kursdauer wieder mit nichts da. Denn nur die wenigsten Arbeitgeber betrachten die Angebote für Arbeitslose als Pluspunkt. Nicht selten hat ein Vermerk über die Teilnahme an so einem Angebot die Chancen beim Bewerbungsverfahren stark minimiert. Angebote der Arbeitsagentur stehen in keinem guten Licht dar. Solche Maßnahmen gelten zum Teil sogar als Notlösung und werden oft als Versagen interpretiert. In Kombination mit der herrschenden Einweg-Mentalität, die das Scheitern einem Versagen gleichstellt, werden Arbeitslose immer wieder diskriminiert und ihre Chancen sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten werden gar zunichte gemacht.</p>
<p>Es werden Rufe nach einer radikalen Veränderung laut. Diese werden aber genau so laut kritisiert und niedergebrüllt, denn keiner will seine bequeme Position aufgeben und etwas riskieren. Da ist es ein leichtes der Regierung die Schuld an der hohen Arbeitslosigkeit zu geben. Einfach zu behaupten, dass der träge Staatsaperrat versagen würde, weil sich Politiker mehr um ihre Wählerstimmen als um die Wähler selbst sorgen. Das mag ja zu einem guten Teil stimmen, berechtigt aber noch lange niemanden um Tatenlos zuzusehen. Die Zeiten in denen einem alles auf einem Silbertablett serviert wurde sind fürs erste vorbei. Der Mensch verlangt nach Verantwortung, also soll er diese auch tragen.</p>
<p>Eine Traurige Bilanz ist ein schlechter einstieg. Jedoch bietet die Arbeitslosenquote in Deutschland fürs erste keine besseren Aussichten. Wenn die Statistiken von oberster Stelle so dreist manipuliert werden, um das Versagen des Systems zu überdecken, dann ist es höchste Zeit sein Glück oder besser gesagt seinen Job selber in die Hand zu nehmen. Arbeitslosigkeit ist kein Fluch auf Lebenszeit. Es ist auch keine Erscheinung der modernen Gesellschaft. Leistungsbereitschaft und Ausdauer sind die wichtigsten Eigenschaften um diese Situation zu meistern. Dabei geht es nicht nur um die Arbeitslosen an sich, sondern vor allem um die Gesellschaft, welche die Betroffenen umgibt. Das vorherrschende Unverständnis und die systematische Stigmatisierung der Betroffenen ist ein weitaus größeres Problem, als eine träge Regierung oder eine Aufkommende Wirtschaftskriese.</p>
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