Die Waffen gegen die Arbeitslosigkeit

Der Kernpunkt beim Ausweg aus der Arbeitslosigkeit, ist die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle. Was sich banal und einfach anhört, besitzt aber dennoch einen komplexen Aufbau. Bei der Suche nach einer Beschäftigung stehen nämlich verschiedene Medien zur Auswahl. Diese sind aber nicht gleichermaßen für jeden tauglich.

Eine sehr gängige und seit langem bewährte Methode stellen die Printmedien dar. Darunter versteht man Tages- und Wochenzeitungen, seltener auch Zeitschriften. Dabei sind die Printmedien bei der Suche nach einer Arbeitsstelle nicht gleichermaßen ergiebig. So sind es meist die Wochenendausgaben der Tageszeitungen, die besonders erfolgversprechend sind. Dagegen haben Wochenblätter einen deutlichen Anteil an unseriösen oder zweifelhaften Inseraten. Stadtteilzeitungen Sind meist auf ein kleines Gebiet fixiert was sich sowohl positiv als auch negativ äußert. Ein klarer Vorteil von Stadtteilzeitungen ist die Ortsverbundenheit, somit sind die Anzeigen in der Regel auch von Firmen aus der Region. Zweifelhafte Anzeigen kommen so gut wie nie vor, man benötigt aber dennoch eine gehörige Portion Glück, damit eine entsprechende Stelle ausgerechnet direkt vor Ort frei wird.

Ein weiteres beliebtes Hilfsmittel stellen die so genannten Jobbörsen dar. Diese sind meist online bequem von zu Hause aus, rund um die Uhr erreichbar. Da sich die Arbeitgeber in der Regel mit ihren Personalien anmelden um ein Inserat zu setzen, sind hier meist seriöse Annoncen vorzufinden. Allerdings hat sich gerade der Gigant der Arbeitsvermittlung, die Bundesagentur für Arbeit in diesem Bereich eher als unzuverlässig erwiesen. Das Hauptproblem sind die zum Teil veralteten Anzeigen. Darum sollte man hier besonders auf die Aktualität der Anzeigen achten. Anzeigen die älter als 14 Tage sind, sind alles andere als Erfolgversprechend. Daneben ist auch die Marktverteilung bei den Online-Jobbörsen zu beachten. Weniger bekannte Anbieter, haben meist deutlich weniger Anzeigen.

Auch ein direkter zugriff auf die Firmenwebsite kann für so manche Überraschung sorgen. Die meisten Unternehmen, haben bei ihrer Internetpräsenz auch eine Rubrik mit dem Titel „Job/Karriere“. Allerdings gestaltet sich hier die Suche als aufwendig. Ein Vorhaben alle Firmen manuell zu durchsuchen, kann wohl kaum als effizient bezeichnet werden. Man darf nicht vergessen, dass Stellenausschreibungen innerhalb der Unternehmen eher selten sind. Dennoch kann ein neugieriger Blick nicht schaden. Ebenso verhält es sich mit den Aushängen im Unternehmen. Auf dem berühmten Schwarzen Brett sind häufig Stellenanzeigen zu finden die gar nicht erst nach außen hin ausgeschrieben werden. Das Hauptproblem dabei ist eben die Tatsache, dass sich die Aushänge im Unternehmen befinden. Somit kommt man ohne Kontakte innerhalb des selbigen auch nicht ran.

Persönliche Kontakte können sich auch anderweitig bei der Stellensuche als eine gute Hilfe erweisen. Man kann sogar behaupten, dass Beziehungen der effektivste Weg ist, an eine Arbeitsstelle ranzukommen. Denn es ist tatsächlich der Fall, dass zahlreiche Stellen unter der Hand besetzt werden, um zum einen aufwendige Einstellungsverfahren zu umgehen und zum anderen gleich vertrauenswürdige Mitarbeiter zu finden. Ebenso hat es den Vorzug, dass bei der Anstellung über bestehende Schwächen hinweggesehen wird, so dass man seine Stärken besser zur Geltung bringen kann. Nun hat man in der Regel keinen Vorrat an entsprechenden Kontakten, dennoch sollte man seine Augen offenhalten und sich bietende Chancen nutzen.