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	<title>Arbeitslosigkeit.eu &#187; Auswirkungen der Arbeitslosigkeit</title>
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	<description>Wege raus aus der Arbeitslosigkeit</description>
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		<title>Arbeitslosigkeit schadet Ihrer Gesundheit</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 15:17:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswirkungen der Arbeitslosigkeit]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Betrachtet man als Außenstehender den Alltag von Arbeitslosen, möchte man meinen dass es kaum ein schöneres Leben geben könnte. Schlafen bis zur Mittagsstunden, unbegrenzte Freizeit und es ist immer jemand da, der es einem bezahlt. Doch bei näherer Betrachtung gerät dieses Weltbild schnell ins Wanken. Eine typische Folge von Mediengeilheit. Es werden gezielt Halbwahrheiten und Fehlinformationen über Arbeitslose herausgepickt und Einzelfälle von asozialen Schmarotzern zum Regelfall erklärt. Dabei sind der Verlust einer Festanstellung und der Übertritt in eine ungewisse Arbeitslosigkeit ungeheuere Belastungen. Arbeitslosigkeit kann sogar auf Dauer krank machen. Die Ursachen hierfür sind Vielfältiger natur, und werden trotz der Ernsthaftigkeit der Lage häufig nur belächelt.</p>
<p><span id="more-14"></span>Fakt ist dass mit dem Eintritt in die Arbeitslosigkeit das Einkommen immens eingeschränkt wird und die Möglichkeiten im Haushalt Einsparungen vorzunehmen sind stark begrenzt. Weshalb dann häufig in so einem Fall, die größten Einsparungen an der Ernährung vorgenommen werden. Da aber die Menge der benötigten Nahrungsmittel einen fixen Faktor darstellt, versucht man an der Qualität zu sparen. Gesunde Ernährung ist sehr Kostenintensiv, das allerdings verträgt sich nur selten mit dem geringen Einkommen von Arbeitslosen. Tatsächlich sind es weniger Mangelerscheinungen als viel mehr die Folgen einer falschen und meist zu fettreichen Ernährung.</p>
<p>Ein weiteres Manko ist die stark eingeschränkte Möglichkeit Erholungsangebote wahrzunehmen. Es gestaltet sich äußerst schwierig für Arbeitslose einfach mal über paar tage zu verreisen. Zum einen spielt da wieder das geringe Einkommen eine Rolle, aber auch die stark eingeschränkte Freizügigkeit. Nicht selten endet ein solches Vorhaben in einem wirren Bürokratiechaos. Mit dem Eintritt in die Arbeitslosigkeit verpflichtet man sich, der Arbeitsagentur durchgehend zur Weitervermittlung zur Verfügung zu stehen. Somit muss die Abwesenheit vor Reiseantritt beantragt werden, welcher dann ja nach Situation genehmigt wird, oder eben nicht.</p>
<p>Überdies darf man nicht vergessen, dass Arbeitslose unter einer hohen psychischen Belastung stehen. Dieser Stress kann sich ebenfalls gravierend auf die Gesundheit auswirken. Es ist verständlich, dass Menschen, die nach langjähriger Beschäftigung in die Arbeitslosigkeit geraten, mit dieser Situation absolut überfordert sind. In der Regel geraten Arbeitslose unbemerkt unter Zeitdruck. Zwar haben sie vermeintlich viel Freizeit, da ja der Acht-Stunden-Arbeitstag wegfällt, dies erweist sich allerdings schnell als Trugschluss. Als Außenstehender kann man es nur schwer nachvollziehen wie Zeitintensiv die Stellensuche und der Bewerbungsaufwand sich gestalten. Hinzu kommen die regelmäßigen Termine bei den Arbeitsagenturen und – leider nur im Idealfall – Vorstellungsgespräche.</p>
<p>Darüber hinaus haben Arbeitslose stets mit einer Anfeindung und Diskriminierung zu kämpfen. Dabei entsteht ein hoher Rechtfertigungsdruck, der daraus resultiert, dass man versucht Verständnis innerhalb der Gesellschaft für seine Situation zu schaffen. Bei regelrechten Stigmatisierungen ist es jedoch ein nahezu aussichtsloses Unterfangen. Mangelnde Anerkennung von Außen oder sogar Vorwürfe versagt zu haben nagen ebenfalls am Psychischen Gerüst des Betroffenen. Zu guter letzt führt diese ständige Anfeindung zu einem verminderten Selbstwertgefühl. Auch die selbsterfüllende Prophezeiung ist hier nicht fern. Denn wenn man ständig eingeredet bekommt, dass man ein Versager sei, so glaubt man es irgendwann selbst und verliert die Motivation an seiner Situation etwas ändern zu wollen.</p>
<p>Die Arbeitslosigkeit kann einen gravierenden Einfluss auf die physische und psychische Verfassung des Menschen nehmen und es ist sehr hart dagegen vorzugehen. Eine starke Persönlichkeit und ein sichres Umfeld bilden allerdings ein gutes Gegenmittel. Entscheidend ist aber dennoch die Gesellschaft, und ihre Einstellung gegenüber Arbeitslosen.</p>
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		<title>Der soziale Druck bei Arbeitslosigkeit</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 18:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auswirkungen der Arbeitslosigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Möchte man sich mit dem Thema der Arbeitslosigkeit auseinandersetzen ist es wichtig sich nicht nur auf die wirtschaftlichen Faktoren zu konzentrieren, sondern auch die sozialen<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/auswirkungen-der-arbeitslosigkeit/der-soziale-druck-bei-arbeitslosigkeit/">[continue reading...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/wp-content/uploads/2010/02/zange.jpg" rel='prettyPhoto[gallery1]'><img class="alignleft size-full wp-image-48" title="zange" src="http://www.arbeitslosigkeit.eu/wp-content/uploads/2010/02/zange.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a>Möchte man sich mit dem Thema der Arbeitslosigkeit auseinandersetzen ist es wichtig sich nicht nur auf die wirtschaftlichen Faktoren zu konzentrieren, sondern auch die sozialen Aspekte zu beleuchten. Es lässt sich nicht abstreiten, dass nahezu jeder von der Arbeitslosigkeit bedroht ist. Stellenstreichungen sind bei Unternehmen auch bei positiven Bilanzen keine Seltenheit. Trotz der allgegenwärtigen Gefahr von der Arbeitslosigkeit betroffen zu werden und der Tatsache, dass Jeder im Familien- und Freundeskreis jemanden hat, der von der Arbeitslosigkeit betroffen ist, werden Arbeitslose weiterhin stigmatisiert und Diskriminierungen ausgesetzt. Dabei werden Halbwahrheiten als Tatsachen verkauft und Einzelfälle zur Regel erklärt.</p>
<p><span id="more-11"></span></p>
<p>Eine häufige Kritik gegenüber Arbeitslosen sind die angeblichen zu hohen Ansprüche. Viele Leute vertreten die Meinung, dass es keine unzumutbare Arbeit gebe. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass es sich bei diesen Leuten meist um solche handelt, die das Glück hatten nie von der Arbeitslosigkeit betroffen worden zu sein und sich auch nicht über einen längeren Zeitraum um eine Arbeitsstelle bemühen zu müssen. Dabei ist es in bestimmten Situationen durchaus sinnvoll seinen Ansprüchen treu zu bleiben. Nicht zuletzt die persönliche Vorliebe für bestimmte Tätigkeitsbereiche beeinflusst die Berufswahl entscheidend. Man braucht sich nur vor Augen zu führen, welchen Aufwand der Betroffene betrieben hat um die Angestrebte Position zu erreichen. Wird man sich dessen bewusst wie viel Zeit und Mühe es gekostet hat die Position zu erreichen, mag man schon zugeben, dass es unzumutbar sei das alles aufzugeben nur um „irgend eine Arbeit“ zu haben.</p>
<p>Es ist reine Frechheit einem Menschen, der von der Arbeitslosigkeit betroffen ist zu unterstellen er würde sich weniger um seine Zukunft sorgen als jemand mit einer Festanstellung. Zukunftsplanung ist in so einem Fall sogar besonders wichtig. Denn die Berufspraxis und die Erfahrung spielen eine entscheidende Rolle bei dem Aufstieg auf der Kariereleiter. Ein Branchenwechsel ist mit hohen Risiken verbunden. Da nahezu jede Branche sich in einer stetigen Entwicklung befindet, kann so ein Wechsel bedeuten, dass ein Wiedereinstieg in den erlernten Beruf gar unmöglich wird.</p>
<p>Ebenso darf auch der soziale und psychische Druck nicht außer acht gelassen werden. Bei einem Berufswechsel ist es nur logisch dass man auch seine erreichte Position verliert und sich in der Hierarchie des Unternehmens erst wieder nach oben arbeiten muss. Dadurch wird man aber von den Kollegen als Konkurrenz empfunden, was nicht selten zu Anfeindungen führt. Druck und Diskriminierung können aber auch eine Folge von Neid sein, mit dem Ziel zu beweisen dass ein höherer akademischer Grad nichts über die Kompetenz aussagen würde oder aufgrund anderer „Machtspielchen“</p>
<p>Doch auch häufig gut gemeinte Ratschläge werden oft als Anfeindung aufgefasst. Der Grund hierfür ist, dass viele Ratschläge wie man die Arbeitslosigkeit überwinden könnte, nicht zwangsläufig auch gute Ratschläge sind. Zumeist sind es allgemeine Floskeln, die der Betroffene schon zu hunderten gehört hat, die aber eben nicht hilfreich sind. Der Fall Arbeitslosigkeit ist ein komplexes Gebilde. In anbetracht dessen, dass jeder von der Arbeitslosigkeit betroffen sein kann, sollte man seine Meinung gegenüber Arbeitslosen gut überdenken. Und das Bild welches man sich dann macht sollte so sein, wie man es sich auch wünschen würde, dass andere von einem selbst denken,</p>
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