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	<title>Arbeitslosigkeit.eu &#187; Arbeitslosigkeit in Deutschland</title>
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	<description>Wege raus aus der Arbeitslosigkeit</description>
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		<title>Arbeitslosigkeit als Verantwortlichkeitsbereich</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 19:18:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit in Deutschland]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitslosenpolitik ist ein Umstand der scheinbar keiner Diskussion würdig ist. Seit den Siebziger Jahren haben wir uns in Deutschland immer weiter von der Vollbeschäftigung entfernt. Dabei ist das Hauptproblem noch nicht einmal die zunehmende Arbeitslosenquote, sondern der drastische Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit. Als Langzeitarbeitsloser gilt man, wenn man ein Jahr und darüber hinaus bei der Arbeitsagentur als „Arbeitsuchend“ gemeldet ist. Doch je länger die Arbeitslosigkeit andauert, desto schwieriger wird die Rückführung in die Arbeitswelt. Im schlimmsten Fall droht der Verlust der beruflichen und sogar sozialen Qualifikationen. Ein scheinbar auswegloser Teufelskreis, der die Menschen an ihr Los der Arbeitslosigkeit bindet.</p>
<p><span id="more-25"></span></p>
<p>Wem obliegt es nun, den Kampf mit der Arbeitslosigkeit auszutragen? Die Antwort darauf beruht auf einer Gegenfrage: „Wer hat die Macht und die nötigen Mittel um gegen die Arbeitslosigkeit vorzugehen?“ Sicherlich ist es Aufgabe des Staates mit aller Macht die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Jedoch haben die neuesten Ereignisse eindrucksvoll bewiesen, dass reine Arbeitsbeschaffung keine langfristigen Erfolge bietet. Dumpinglöhne, regelrechte Ausbeutung und ungeheuere Summen an Staatsgeldern die im Nichts verpufften, haben lediglich für Empörung und Entrüstung innerhalb der Bevölkerung geführt. Die Möglichkeiten des Staates sind stark begrenzt. Doch wo die staatliche Macht aufhört, da beginnt die Eigenverantwortung jedes einzelnen Bürgers.</p>
<p>Es ist wichtig sich bewusst zu werden was neue Arbeitsplätze schafft ohne jedoch die Erwerbstätigkeit als Lebensgrundlage zu gefährden. Dabei ist dieser Gedanke längst überfällig. Doch Politiker trauen sich keine unangenehmen Wahrheiten auszusprechen. Schließlich sind die Wählerstimmen wichtiger, als die Wähler selbst. Möchte man dies aber der Politik vorhalten, muss man sich erst an die eigene Nase fassen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, Veränderungen schrecken ab. Schließlich verlangt jeder nach einer optimalen Lösung, die aber bitteschön „die Anderen“ betrifft und man selbst soll nur mit Arbeit versorgt sein, wobei auch diese entbehrlich wird, solange das Einkommen stimmt.</p>
<p>Die utopische Vorstellung nach einer ultimativen Lösung, die wie eine Erleuchtung vom Himmel fährt und das Problem der Arbeitslosigkeit beendet, hat als solche längst ausgedient. Stattdessen braucht es viele kleine Einzelschritte die zum Erfolg führen. Dabei geht es nicht von heute auf morgen, denn die Arbeitslosigkeit verlangt einem in jeder Hinsicht einiges an Ausdauer ab. Ist man sich nun der Komplexität des Sachverhalts bewusst ist auch eine grundlegend neue Betrachtung der Arbeitslosigkeit möglich.</p>
<p>Um zu erläutern wann ein Unternehmen neues beziehungsweise zusätzliches Personal einstellt, muss man den Blickwinkel ändern und sich in die Lage des Arbeitgebers versetzen. So ist es offensichtlich, dass ein Unternehmen dann Personal einstellt, wenn der Ertrag höher ist als der Aufwand. Ertrag bildet sich in diesem Fall aus der Produktionsrate bzw. der Arbeitsleistung und dem Absatzpreis. Der Aufwand setzt sich zusammen aus Lohn- und Gehaltskosten, dem Steuerlichen Aufwand, aber auch aus dem Risiko welches man mit einem neuen Mitarbeiter eingeht. Denn es ist ebenso gut möglich, dass sich ein Mitarbeiter als Fehlinvestition erweist und man aber aufgrund der Gesetzlage diesen aber nur schwer oder gar nicht kündigen kann.</p>
<p>Schlussfolgernd kann man sagen, dass es besonders wichtig ist, den Arbeitslosen den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern. Der Arbeitgeber muss in der Lage sein, sein Personal frei wählen zu können. Die Einstellung neuer Mitarbeiter muss zu einer Selbstverständlichkeit werden, statt zu einem Risikospiel.</p>
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		<title>Arbeitslosenzahlen</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 16:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eduard Krieger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit in Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt nur wenige Themen die die Gesellschaft gleichermaßen betreffen und dabei täglich präsent sind. Die täglichen Meldungen über aktuelle Arbeitslosenzahlen gehören aber zweifelsohne dazu. Die Arbeitslosigkeit lag zwar im Januar 2010 bei 8,6 Prozent, was in etwa 3,68 Millionen Arbeitslosen entspricht und war somit nicht höher als zum Jahresanfang 2009. Jedoch darf man nicht<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.arbeitslosigkeit.eu/arbeitslosigkeit-in-deutschland/arbeitslosenzahlen/">[continue reading...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nur wenige Themen die die Gesellschaft gleichermaßen betreffen und dabei täglich präsent sind. Die täglichen Meldungen über aktuelle Arbeitslosenzahlen gehören aber zweifelsohne dazu. Die Arbeitslosigkeit lag zwar im Januar 2010 bei 8,6 Prozent, was in etwa 3,68 Millionen Arbeitslosen entspricht und war somit nicht höher als zum Jahresanfang 2009. Jedoch darf man nicht vergessen, dass derartige Statistiken nur eine Fassade sind und keine handfesten Aussagen über die Entwicklung der Arbeitslosigkeit bieten. Der Wert von 8,6 Prozent mag erfolgversprechend wirken, täuscht aber darüber hinweg dass es in Deutschland immer noch Regionen mit einer Arbeitslosenquote von weit über 15 Prozent gibt.</p>
<p><span id="more-7"></span>Die regionalen Unterschiede sind aber nicht das einzige Manko derartiger Arbeitslosenstatistiken. Zahlreiche so genannte Projekte zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind nichts weiter als Augenwischerei. „Computer-Aufbauseminare ab 50, speziell für Behinderte“ klingt zuerst nach einem schlechten Witz auf Kosten der Arbeitsagentur. Ist es jedoch nicht. Die Fülle an solchen Schulungen ist unübersichtlich und unkoordiniert. Häufig sind selbst die Berufsberater der Arbeitsagenturen damit überfordert eine angemessene Förderung zu finden. Diese Schuld liegt aber nicht allein bei den Arbeitsagenturen. Viele Unternehmen haben, Langzeitarbeitslose, Ausbildungssuchende und Studienabsolventen als kostengünstige „Neuzeitsklaven“ für sich entdeckt.</p>
<p>So werden Arbeitssuchende mit teils unsinnigen Beschäftigungen hingehalten. Mit dem einzigen Zweck die Arbeitslosenzahlen zu drücken. Zwar werden die Menschen beschäftigt, stehen aber am ende der Kursdauer wieder mit nichts da. Denn nur die wenigsten Arbeitgeber betrachten die Angebote für Arbeitslose als Pluspunkt. Nicht selten hat ein Vermerk über die Teilnahme an so einem Angebot die Chancen beim Bewerbungsverfahren stark minimiert. Angebote der Arbeitsagentur stehen in keinem guten Licht dar. Solche Maßnahmen gelten zum Teil sogar als Notlösung und werden oft als Versagen interpretiert. In Kombination mit der herrschenden Einweg-Mentalität, die das Scheitern einem Versagen gleichstellt, werden Arbeitslose immer wieder diskriminiert und ihre Chancen sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten werden gar zunichte gemacht.</p>
<p>Es werden Rufe nach einer radikalen Veränderung laut. Diese werden aber genau so laut kritisiert und niedergebrüllt, denn keiner will seine bequeme Position aufgeben und etwas riskieren. Da ist es ein leichtes der Regierung die Schuld an der hohen Arbeitslosigkeit zu geben. Einfach zu behaupten, dass der träge Staatsaperrat versagen würde, weil sich Politiker mehr um ihre Wählerstimmen als um die Wähler selbst sorgen. Das mag ja zu einem guten Teil stimmen, berechtigt aber noch lange niemanden um Tatenlos zuzusehen. Die Zeiten in denen einem alles auf einem Silbertablett serviert wurde sind fürs erste vorbei. Der Mensch verlangt nach Verantwortung, also soll er diese auch tragen.</p>
<p>Eine Traurige Bilanz ist ein schlechter einstieg. Jedoch bietet die Arbeitslosenquote in Deutschland fürs erste keine besseren Aussichten. Wenn die Statistiken von oberster Stelle so dreist manipuliert werden, um das Versagen des Systems zu überdecken, dann ist es höchste Zeit sein Glück oder besser gesagt seinen Job selber in die Hand zu nehmen. Arbeitslosigkeit ist kein Fluch auf Lebenszeit. Es ist auch keine Erscheinung der modernen Gesellschaft. Leistungsbereitschaft und Ausdauer sind die wichtigsten Eigenschaften um diese Situation zu meistern. Dabei geht es nicht nur um die Arbeitslosen an sich, sondern vor allem um die Gesellschaft, welche die Betroffenen umgibt. Das vorherrschende Unverständnis und die systematische Stigmatisierung der Betroffenen ist ein weitaus größeres Problem, als eine träge Regierung oder eine Aufkommende Wirtschaftskriese.</p>
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